Amaranth Informationen
Hier finden Sie Informationen über Amaranth und seine Verwendung.
Amaranth gehört zu den 23 tropischen Pflanzenarten, denen die National Academy of Science einen besonderen Wert zuspricht. Dennoch ist diese Pflanze, die zu den „ältesten Kulturpflanzen der Welt gehört, bei uns nahezu unbekannt. Körneramaranth ist wegen der außergewöhnlichen Zusammensetzung der Inhaltsstoffe sehr interessant für die menschliche Eränhrung, insbesondere für die Bekämpfung von Eiweißmangelzuständen der Menschen der armen Länder.
Neuere Untersuchungen zeigen, daß diese Pflanze auch bei uns anbauwürdig ist.

Eines der Hauptnahrungsmittel der Inkas und Azteken stellt bezüglich der Inhaltsstoffe selbst verschiedene Vollkorne heimischer Getreidesorten in den Schatten.
Botanik: Pseudogetreide, Fuchsschwanzgewächs

Der Name „Amaranthus" stammt aus dem Griechischen und bedeutet „unsterblich" oder „nicht welkend".
Herkunft: Asien, Zentral- und Südamerika. Wunderkorn bei den Azteken.
Inhaltsstoffe: viel hochwertiges Eiweiß, viel ungesättigte Fettsäuren, viele wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente wie Calcium, Magnesium und Eisen.
Besonderheit: glutenfreies Getreide für Zöliakie-Kranke und Allergiker geeignet
Cholesterinsenkend
Der süße, nussige Geschmack von Amaranth komplettiert das herkömmliche Getreidesortiment, sein Stärkegehalt macht es geeignet als Substitut für Fett in verarbeiteten Speisen.
aus Schweizer Lebensmittelbuch:
Amarant gehört zur Familie der Amaranthaceen (Amarantgewächse, Fuchsschwanzgewächse). Es handelt sich dabei um einjährige dikotyle Pflanzen mit endund
achselständigen, oft rispig verzweigten Scheinähren.
Amaranthaceen sind wärmeliebende Pflanzen, die ihren Ursprung in tropischen Klimazonen haben. Man kann die Amarantgewächse nach ihrer Verwendung in zwei
Gruppen einteilen:
1. Blattamarant mit den Arten A.tricolor, A.dubuis und A.lividus, welche vorwiegend als Blattgemüse verwendet werden. Geschmack, chemische Zusammensetzung und
Zubereitungsart sind mit unserem Spinat vergleichbar. Diese Gruppe hat ihren Ursprung wahrscheinlich in den feuchten, tropischen Klimazonen Südostasiens, wo ihr Anbau auch heute noch eine grosse Rolle spielt.
2. Körneramarant mit den hauptsächlichsten Arten A.cruentus, A.hypochondriacus und A.caudatus, welche wegen den stärkehaltigen Körnerfrüchten angebaut werden. Diese Gruppe hat ihren Ursprung in den warmen und trockenen Klimaregionen von Zentral- und Südamerika. Amarant war hier, zusammen mit Mais und Bohnen, ein wichtiges Grundnahrungsmittel der Azteken und der Inkas. Weil Amarant bei religiösen Ritualen der Ureinwohner eine wichtige Rolle spielte, wurde dessen Anbau durch die spanischen Eroberer verboten.
Körneramarant wurde, ähnlich wie Hirse, als Brei oder Kuchen mit Honig, Blut oder Sirup zubereitet. Auf dem Feuer erhitzt, springen die kleinen Körner auf und können als eine Art Pop-corn konsumiert werden. Eine Pflanze produziert in der Regel mehr als 50’000 Körner und das 1000-Korngewicht beträgt ca. 0,6 g. Amarantkörner haben einen höheren Proteingehalt als alle Getreidearten und der Lysingehalt ist ca. doppelt so hoch wie bei Weizen. Allerdings enthält Amarant keine kleberbildenden Proteine, weshalb er zur Brotherstellung ungeeignet ist. Ernährungsphysiologisch können Weizenmehle durch
Amarantmehle in geeigneter Weise ergänzt werden oder Getreideprodukte können durch Amarantprodukte substituiert werden.
Amarantkörner werden in Mischungen mit Frühstücks-Cerealien konsumiert und können
in der Konfekt-Herstellung verwendet werden. Durch Toasten, Poppen oder Kochen kann´die tanninhaltige Schale relativ leicht entfernt werden. Auch das Abschleifen der Schale funktioniert, wodurch je nach Schleifgrad, vom Vollkornmehl bis zum schalearmen Mehl verschiedene Produkte hergestellt werden können.
Quinoa gehört zur Familie der Chenopodiaceen (Meldengewächsen). Es handelt sich dabei um krautige dikotyle Pflanzen mit Wuchshöhen zwischen 50 cm und 200 cm. Chenopodium hat rispenartige kompakte oder fingerförmige Teilblütenstände. Es sind frostempfindliche und wassergenügsame Kurztagspflanzen, die im andinen Raum Mittelund Südamerikas bis auf Höhen über 4000 m angebaut werden. Rund 100 Wildformen von Chenopodium sind bekannt. Die Quinoa Pflanze kann vollständig genutzt werden.
jagger - 27. Mrz, 12:01
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